Kirchen in der Pfarreiengemeinschaft

Verwaltungsrat

1. Vorsitzender Manfred Tüx

2. Vorsitzender Klaus Bauer, Tel. 06581 - 2253

Pfarrgemeinderat

1. Vorsitzende Edith Fox, Tel. 06581 - 2269

Delegierter in den Verwaltungsrat

Gabriele Altenhofen, Tel. 06581 - 4010

Delegierte in den Pfarreienrat

Margarethe Kremer, Tel. 06582 - 7162

Pfarrei Merzkirchen St. Martin

Die Pfarrkirche St. Martin in Merzkirchen

Mit dem Bau der heutigen Pfarrkirche in Merzkirchen wurde bereits 1848/49 unter Pfarrer Lortz (1822-1859) begonnen. Der Vorgängerbau war sehr marode und teilweise in sich zusammengefallen. Der Bauplan wurde von Kommunalbaumeister Fauré aus Saarburg erstellt. Am 9.11.1850 konnte Pfarrer Lortz die Erlaubnis zur Benediktion beantragen. Der Neubau wurde bis zur Konsekration als Notkirche genutzt. Da Pfarrer Lortz 1859 starb übernahm Pfarrer Reiß die Ausstattung des Kirchenbaus. Am 01.09.1863 erfolgte dann die Konsekration durch Bischof Wilhelm Arnoldi.

Der Hochaltar wurde dem hl. Martinus geweiht, die Nebenpatrone der Kirche sind die hl. Katharina, Margareta, Lucia und Magdalena.

Hochaltar der Kirche Merzkirchen

Der 1906 aufgestellte Hochaltar ist ein Eichenholz-Flügelaltar auf einer Stein-Mensa und geschnitzt vom Bildhauer Frank aus Trier-Euren. Die Konsekration erfolgte am Herz-Jesu-Fest 1907 durch Weihbischof Schrod. Der Hochaltar ist dem hl. Martin und dem Herzen Jesu geweiht. Die vier Reliefbilder zeigen im geöffneten Zustand Stationen im Leben des hl. Martin. Im ersten Relief erscheint Jesus dem römischen Soldaten Martin nach der Mantelteilung im Traum. Im zweiten Relief sieht man Martin mit hoch erhobenem Kreuz in einer Mönchszelle mit Büchern. Sie stellt die Klostergründung Marmoutier bei Tours im Jahre 372 dar. Die Weihe Martins zum Bischof wird im dritten Relief gezeigt. Im vierten Bild stirbt der hl. Martin 397 umgeben von seinen Klosterbrüdern. Nur im zugeklappten Zustand sind die beiden Außenreliefs (Geburt Jesus und die Auferstehung) zu sehen.

Die elf Farbglasfenster sind 1958/59 vom Trierer Künstler Jakob Schwarzkopf entworfen und gemalt und von der Fa. Binsfeld aus Trier gefertigt worden. Die Fenster im Chorraum zeigen von links nach rechts den hl. Martin, den Auferstandenen und den hl. Matthias. Die Fenster im Schiff zeigen die acht Seligpreisungen (vorne rechts bis vorne links): Arm im Geiste, Sanftmütige, Trauernde, hungern und dürsten, Barmherzige, reines Herz, Friedensstifter, Verfolgte. Alle Fenster wurden 1992 von Schwarzkopf nach den Originalvorlagen von 1958 neu gemalt von der Fa. Binsfeld montiert.

[entnommen aus der Informationsschrift von Ernst Steffny, Merzkirchen-Kelsen]