Kirchen in der Pfarreiengemeinschaft

Verwaltungsrat

1. Vorsitzender Manfred Tüx

2. Vorsitzender Alois Gilz, Tel. 06583 - 99044

Pfarrgemeinderat

1. Vorsitzende Kornelia Pütz, Tel. 06583 - 671

Delegierte in den Verwaltungsrat

Rita Schons-Welter, Tel. 06583 - 1736

Delegierter in den Pfarreienrat

Michael Schmitt, Tel. 06583 - 991166

Pfarrei Kreuzweiler Kreuzerhöhung

Die Pfarrkirche Kreuzerhöhung in Kreuzweiler

Die Pfarrkirche Kreuzerhöhung ist dem ‘Heiligen Kreuz’ geweiht. Das Kirchengebäude ist einschiffig aus verputztem Bruchstein mit einem spätgotischen Rechteckchor.

Der Chor stammt der Überlieferung nach aus dem Jahr 1540. Das gewölbte Schiff aus dem Jahr 1762 wurde 1848 nach Westen verlängert. Der 5,90 m x 4,70 m große Chor schließt gerade ab und gehört wohl zu einem Kapellenbau.

Das Schiff, das sein Licht durch rundbogige Fenster erhält misst 7 x 9 m. Es ist tonnengewölbt und mit Stichkappen versehen. Der Chor hat ein Kreuzrippengewölbe, seine Rippen ruhen auf Säulchen mit Sechseckkapitellen.

In der nördlichen Chorwand befindet sich ein spätgotisches Maßwerkfenster mit Fischblasen und spitzbogigen Dreipässen. Das Motiv auf dem Glas zeigt einen als Ritter gekleideten Mann, der einem Priester ein Reliquienbehälter überreicht. Es soll wohl den Kreuz-Ritter darstellen, der die Kreuzpartikelreliquie aus dem heiligen Land mit gebracht hat, die der Kirche ihren Namen gab. Auf der Südwand befindet sich die sogenannte Piscina; ein Wasserablauf, in dem das benutzte Weihwasser entsorgt werden konnte. In der Kirche finden sich Statuen verschiedener Heiliger sowie eine Madonna aus Holz aus dem 17. Jahrhundert. Im Chor befindet sich ein 1,40 m hohes Holzkruzifix aus dem frühen 18. Jahrhundert mit den Figuren der Heiligen Maria und des Heiligen Johannes. Sehr wichtig für die Kirche ist das Kreuzreliquiar, das die Heilig-Kreuz-Partikel birgt.

1957 erhielt die Kirche ein neues Geläut bestehend aus drei Bronzeglocken. Die große Glocke, Ton "a" trägt die Inschrift: “ Durch das Zeichen des Heiligen Kreuzes beschütze, o Herr, dein Volk vor Arglist all’seiner Feinde“. Auf der mittleren Glocke, Ton „c“ steht: „o gütige, o milde, o süße Jungfrau Maria! Bitte für uns!“ Die Worte auf der kleinen Glocke, Ton „d“: „Der Bannerträger, der heilige Michael, geleite die Seelen der verstorbenen Gläubigen ins heilige Licht! Dem Andenken der in den beiden Weltkriegen 1914-1918 und 1939-1945 Gefallenen und Vermissten der Pfarrei.“

Der Friedhof der Gemeinde liegt neben der Pfarrkirche und wurde bis heute mehrfach erweitert.

Die Kapelle in Dilmar hat die Heiligen Wendelin und Gangolf als Kirchenpatrone. Die heutige Kapelle ist ein einschiffiger Bau aus dem Jahre 1729. Es handelt sich um ein einfaches verputztes Gebäude aus Bruchstein. Im Osten ist der spätromanische, gedrungen wirkende Glockenturm angebaut. Im Turm hängt eine „e“-Glocke aus dem Jahre 1948 mit der Inschrift: „Bete mit mir für die Opfer und die Gefallenen der beiden Weltkriege 1914/18 1939/45 Gemeinde Dilmar Pfarrei Kreuzweiler.“ Der Nischenaltar im Chor der Kapelle ist aus Holz geschnitzt und trägt als Figurenschmuck Maria mit Jesuskind in der Mitte, flankiert von dem Heiligen Wendelin und dem Heiligen Gangolf.