Kirchen in der Pfarreiengemeinschaft

Verwaltungsrat

1. Vorsitzender Manfred Tüx

2. Vorsitzender Martin Kohl, Tel. 06583 - 305

Pfarrgemeinderat

1. Martin Gerardy, Tel. 06583 - 993356

Delegierter in den Verwaltungsrat

Christine Lesch, Tel. 06583 - 1596

Delegierter in den Pfarreienrat

Alexandra Zimmer, Tel. 06583 - 994993

Pfarrei Helfant St. Bartholomäus

Die Pfarrkirche St. Bartholomäus

Die Pfarrkirche St. Bartholomäus in Palzem-Helfant wurde 1848 bis 1849 im klassizistischem Stil gebaut. Bei dem Gebäude in steinsichtigem Bruchsteinbau handelt es sich um einen additiv zusammengefügten Baukörper, welcher in zwei Bauphasen (1848/49 und 1919) anstelle der Vorgängerkirche entstanden ist. (Grundherr war während des Mittelalters die Trierer Abtei St. Matthias. Historiker gehen davon aus, dass diese Vorgängerkirche um das Jahr 1036 herum bereits stand). Der 1848 erbaute Saalbau unter Satteldach bezog den Turm der Vorgängerkirche mit ein. Ihn ersetzte 1912 die Doppelturmfassade nach Plänen von Architekt Adam Rüpel. Die Tatsache, dass das imposante Kirchengebäude auf einer Anhöhe liegt und mit seiner eindrucksvollen doppeltürmigen Fassade nach Westen hin das Ortsbild dominiert, führte dazu, dass die Pfarrkirche St. Bartholomäus im Volksmund auch den Namen „Dom des Saargaus“ trägt. Innenansicht der Kirche in Helfant vor 1945 Der Innenraum der Kirche wurde 1912 neu gestaltet und ausgestattet –der Gemeindesaal korbbogig tonnengewölbt und durch Gurtbögen gegliedert, der Chor mit Voutendecke. Die neubarocke Ausstattung und der Hochaltar von 1847 sind erhalten, ebenso die bogig vorschwingende Empore aus Granitsäulen und Steinbalustrade, Gestühl, Beichtstühle und Kanzel. Teile der älteren Ausstattung wurden 1945 durch Kriegseinwirkung zerstört. Die Opferbereitschaft der Pfarrangehörigen verbunden mit umfangreichen Eigenleistungen ermöglichten die Reparatur bzw. Instandsetzung ihrer Pfarrkirche. Die in der Kirche ausgestellten Figuren und Skulpturen (beispielsweise am Hochaltar links: St. Bartholomäus mit einer Winzerfamilie, rechts: St. Stephanus mit einer Bauernfamilie) stammen durchweg aus den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts aus der Künstlerwerkstatt der Familie Mettler aus Morbach.